Montag, 22 Januar 2018

DM 1:12: Jacques Libar als TWC-Meister zur DM

Als frischgekürter Meister in der 1:12-Klasse im Tonisport-Winter-Cup (TWC) kommt Jacques Libar zur Internationalen Deutschen Meisterschaft 1:12. Bei allen vier TWC-Läufen war der Luxemburger in der erstmals ausgeschriebenen 1:12-Klasse am Start und eroberte dabei drei Siege und einen vierten Platz. Längst ist der Eifel-Ring des MAC Adenau fast schon zu seiner Hausstrecke geworden, denn der 21 Jahre alte Xray-Pilot, der für das Team SMI Siegen fährt, nutzt die Indoor-Rennstrecke unweit des Nürburgring häufig auch zum Training, sowohl für 1:12 als auch Tourenwagen. Für seine erste DM-Teilnahme hat sich Jacques Libar, wie er im Interview sagt, das A-Finale vorgenommen und nur zu gerne würde er am Ende einen Pokal für einen Podiumsplatz ins Großherzogtum Luxemburg entführen.

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der 1:12-Klasse im Tonisport-Winter-Cup. Die Rennen waren ein gutes Training für die Deutsche Meisterschaft, oder?

Jacques Libar: "Danke für die Ehrung, beim TWC handelt es sich ja um eine prima Rennserie, die dieses Jahr viel Zuspruch gefunden hat. Dies kommt aber nicht nur durch das tolle Ambiente, sondern auch durch die tolle Strecke. Die Rennen haben viel Spaß gemacht und waren natürlich auch ein sehr gutes Training für die DM. Bei diesen Rennen hat man viele neue Freunde gefunden und Neues gelernt. Die Strecke verlangt eine hohe Konzentration, um fehlerfrei über acht Minuten zu kommen."

Du kennst den Eifel-Ring sehr gut. Wie gefällt Dir die Strecke? Worauf kommt es auf dieser Rennstrecke Deiner Meinung nach an?

JL: "Der Eifel Ring ist einer meiner Lieblingstrecken. Es handelt sich um eine schnelle, technische Strecke. Besonderheit dieses Kurses ist die Schnecke Ende der Gerade: Das ist eine Stelle, wo man viel Zeit liegen lassen kann. Hauptmerkmale dieses Kurses sind die Gegengerade und Anfang der Gerade. Wenn diese Punkte nicht perfekt angefahren werden, kann man auch mal sein ganzes Auto zerlegen. Die Kurve am Anfang der Gerade hat es vielen Fahrern angetan, die Wand dahinter ist bei den meisten Fahrern liebevoll „wall of shame“ genannt worden. Auch ich habe am Anfang da schon den einen oder anderen Lenkhebel liegengelassen.Dabei ist die Kurve im Grunde gar nicht so schwer. Es ist eine Doppellinks, die erste geht sehr schnell, die zweite ist aber enger - das ist tückisch, das verleitet dazu, die zweite Kurve zu schnell anzugehen. Wie auf den meisten Strecke gilt auch hier: Training macht den Meister."

70 Teilnehmer – die DM 1:12 erlebt einen echten Boom. Woran liegt das Deiner Meinung nach?

JL: "Meiner Meinung liegt das daran, das bestimmte Personen, Veranstalter und auch Fahrer diese Kategorie vor einiger Zeit wieder ins Rampenlicht gehoben haben. Neben der klassischen 1:10 Tourenwagen-Kategorie fahren wieder viele Piloten sehr gerne die Urkategorie 1:12. Eine Klasse, die viel Spaß macht und richtig schnell ist."

Welches Auto und welche Komponenten setzt Du in der Klasse Standard bzw. EB ein?

JL: "Ich setze schon jahrelang auf die Marke Xray, habe aber immer wieder andere Marken probiert, doch nur mit Xray bin ich richtig schnell. Bei der Elektronik vertraue ich auf den SkyRC-Regler Toro 1S, der mich seit Anfang der Saison sehr überzeugt hat. Beim Motor setze ich auf ThunderPowerk, die Akakus kommen von LRP, die mich seit einiger Zeit sehr überzeugt haben. Dazu verwende ich als Fernsteuerung die Sanwa M12."

Was erwartest Du von der DM und welches Ziel hast Du?

JL: "Es ist meine erste DM! Ich hoffe wie viele Piloten, dass ich recht gut abschneiden. Mein Ziel ist es, im A-Finale mitzufahren, und wenn alles passt, um das Podium zu kämpfen. Ich habe mich gut vorbereitet auf diese DM, das Auto ist fast wie neu, Reifen und Karos sind in Arbeit. Ich freue mich, alte und neue Freunde zu treffen und ein entspanntes Rennen zu fahren. Ich bin es ja bereits gewohnt, dass der MAC Adenau eine tolles Team ist, bei dem man sich wohlfühlt und alles, was man sich wünscht, möglich macht."

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